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Begriffe

ist natürlich nicht vollzählig - wird bei Gelegenheit ergänzt
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G
GaffelsegelLängssegel, das oben und unten an einem Baum befestigt ist (z.B. Schonersegel)
Galeoneein Segelschiff für Kriegs- und Handelszwecke mit hohen Aufbauten und 3 bis 5 Masten. Gebräuchlich vom 16. bis 18. Jahrhundert
Gangwayder Landgangsteg des Schiffes
Gatt1. seemännischer Ausdruck für Loch, enge Durchfahrt
2. kleiner Abstellraum, Kammer
Gegenruderdie der augenblicklichen Stellung entgegengesetzte Ruderlage, beendet die Drehbewegung des Schiffes
geigenSchaukeln des Bootes um die Längsachse, besonders vor achterlichem Wind
Genuagroßes, den Mast u. das Großsegel stark überlappendes Vorsegel
giepenUmschlagen eines Gaffelsegels von einer Schiffseite zur anderen vor dem Wind
gierenSeitliches Abweichen eines Bootes von dem gesteuerten Kurs durch Wind oder Strömung
GischtAls "Gischt" bezeichnet das Spritzwasser, das bei stürmischen Wind von
den sich brechenden Wellen wegspritzt.
Grundseegefährliche See über Untiefen (hohe Welle, die sich über Bänken auftürmt)
H
halsenEin segelndes Schiff bei dem der Wind von vorlicher als achtern einfällt so stark vom Wind abfallen lassen, dass das Heck durch den Wind läuft, und sich so der Bug und die Segelstellung ändert. Bei starkem Wind ist die Halse gefährlicher und schwieriger, als die Wende, da die Lage des Grossbaums bei der Wende höchst instabil ist (singuläre Segelstellung bei achterlichem Wind parallel zum Grossbaum) und ein heftiges Umschlagen des Grossegels Schaden anrichten kann.
HavarieBeschädigung eines Schiffs durch Kollision, Sturm oder auf Grund laufen
HeadleineLeine oberhalb der Netzöffnung, an der sich die Auftriebskörper befinden
HeckAls "Heck" bezeichnet man den hinteren Teil eines Schiffes - das Gegenteil
ist der Bug.
hecklastig(achterlastig), Schwimmlage (Trimm) eines Schiffes bezüglich der
Horizontalen in Längsrichtung
HeuerLohn eines Seemanns
hieveneine Leine oder Kette mittels Winde oder Handkraft einholen und steifholen
HukKüstenvorsprung, Eck einer Küstenlinie
I
IsobareUnter "Isobare" versteht man die Linie gleichen Luftdrucks auf einer
Wetterkarte. Die Verbindung der Orte gleichen Luftdrucks ergibt die
Verteilung der Tief- und Hochdruckgebiete.
J
JolleDie "Jolle" ist ein kleines, offenes Segelboot mit einem Schwert im
flachen Boden.
JungfernfahrtDie "Jungfernfahrt" ist die erste Fahrt einer Yacht nach der
Übernahme durch seinen Eigner (Besitzer)
K
KaiUferbefestigung zum Festmachen von Schiffen, Hafenmauer
KajüteUnter "Kajüte" versteht man die Wohn-, Koch- und Schlafräumlichkeiten
an Bord einer Yacht.
Kammobere Teil einer Düne, Welle
KatamaranSchiff mit zwei Rümpfen (auch kurz Kat)
kenterndas seitliche Umschlagen von Schiffen oder Booten
Kielunterster Längsträger eines Schiffes
Kimmdie sichtbare Horizontlinie zwischen Meer und Himmel auf See
Klampedoppelarmiger Haken zum Befestigen von Tauen
Klippergestrecktes, übertakeltes schnelles Segelschiff
KlüseÖffnung in der Bordwand zum Durchziehen von Ankerketten und Festmacher-Leinen
KlüverDreieckiges Vorsegel, das vor der Fock gefahren wird; besitzt ein Schiff zwei Klüversegel, so nennt man den vorderen Außenklüver und den anderen Innenklüver
KnotenEinheit für die Geschwindigkeit eines Schiffes, 1 kn = 1 sm/h = 1,852 km/h
Kojeeingebaute Schlafstelle
KombüseSchiffsküche
KrängungDie Krängung bezeichnet die Neigung von Schiffen zur Seite.
Kutter1. schnelles hochseetüchtiges Fischereifahrzeug
2. Yacht mit einem Mast und mindestens zwei Vorsegeln (Fock und Klüver).
L
LandmarkeAls "Landmarke" bezeichnet man einen gut sichtbaren und markanten
Punkt an Land (z.B. Kirchturm), an dem man sich orientieren kann.
laschendas Festzurren beweglicher Gegenstände, Ladung an Bord
Leckundichte, gas- oder flüssigkeitsdurchlässige Stelle an Schiffen, Behältern, Rohrleitungen
Leedem Wind abgewandte Seite des Schiffes
LegerwallMit Legerwall wird eine gefährliche Situation eines Schiffes beschrieben, bei der das Schiff durch den Wind auf eine Küste gedrückt wird.
lenzenWasser aus dem Schiff pumpen
Logbuchgesetzlich vorgeschriebenes Schiffstagebuch, das in Verantwortung des Kapitäns laufend zu führen ist (wird heute mit automatischen Fahrtenschreiber und Kursaufzeichner kombiniert); das Logbuch ist eine Urkunde, in der alle für die Reise wesentlichen Daten und Ereignisse festzuhalten sind
löschenEntladen eines Schiffes
Lukewasserdicht verschließbare Öffnung
Luvdem Wind zugewandte Seite des Schiffes

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